E-Partizipation Wunschkonzert | Knigge von neu&kühn

Im Wissen darum, dass sich ein E-Partizipationsprojekt immer im Spannungsfeld von Verwaltung, Politik, BürgerInnen und Umsetzungsmöglichkeiten bewegt und damit Abstriche bei der Umsetzung die logische Konsequenz sind, haben wir einen Idealzustand definiert. Die Entstehungsgeschichte des Knigge ist hier nachlesbar.

Zusammenfassung der 10 Punkte für gelungene E-Partizipations Projekte

Die Knigge Druck-Version zum Download

Knigge zur E-Partizipation von neu&kühn
  1. TeilnehmerInnen eines Partizipationsprojekts erwarten sich Umsetzungskompetenz von den InitiatorInnen. Von Beginn an wird über Möglichkeiten und Grenzen der Beteiligung informiert.

  2. Die Vorteile des Mediums Internet werden genützt, um leicht verständliche und gut aufbereitete Information mit Visualisierungen, Hyperlinks oder Animationen anzubieten.

  3. Über Öffentlichkeitsarbeit und zielgruppengerechte Werbung - online und offline - sollen möglichst viele Menschen vom Beteiligungsangebot erfahren. Die Chance auf Teilnahme erhöht sich über das Ansprechen persönlicher Interessen.

  4. Der gesamte Partizipationsprozess ist transparent gestaltet, animiert zur Teilnahme - wenn nötig auch zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Das Einbringen der TeilnehmerInnen zur Lösungsfindung erhöht die Akzeptanz des Ergebnisses.

  5. Die TeilnehmerInnen werden über verschiedene Kanäle wie E-Mail oder Social Media über (Zwischen-) Ergebnisse informiert.

  6. Eine anonyme Teilnahme am Beteiligungsprozess ist möglich. Der richtige Name sowie andere personenbezogene Daten müssen nicht zwingend angegeben werden.

  7. Regeln der Kommunikation (Netiquette) werden festgelegt und den TeilnehmerInnen kommuniziert. Deren Einhaltung wird von einer neutralen Moderation sichergestellt.

  8. Anregungen und Kritik der TeilnehmerInnen sind erwünscht und werden berücksichtigt. Ein wertschätzender Umgang mit den Anliegen der TeilnehmerInnen ist wesentlich.

  9. Es werden verschiedene Ausdrucksformen wie Text, Klick, Zeichnung, Bild oder Video im Beteiligungsablauf angeboten. Unterschiedliche Interaktionsmöglichkeiten und multimediale Beiträge werden benutzerfreundlich und möglichst barrierefrei eingesetzt.

  10. Das Ergebnis wird verständlich aufbereitet, fließt in die Entscheidung so weit wie möglich ein und TeilnehmerInnen erhalten dazu eine begründete Rückmeldung. Ablauf, Beiträge, Ergebnis und Entscheidung bleiben im Internet für alle nachvollziehbar.

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